Mittwoch, 3. Oktober 2012

Noch einmal Joshi

Er ist und bleibt eine penetrante Zecke, eine nervige Kröte ... seufz. Und er lässt mich gerade nicht los:
>Und wie ich festgestellt habe: Ich mag Männer.
Ganz besonders, große, mit langen, roten Haaren, stets einem stoppeligen Bart, großen, langgliedrigen Fingern, bei denen ich schon davon träume, wie sie über meine Haut gleiten. Der Blick ist stets suchend, nimmt seine Umwelt anders wahr, als andere Menschen: wie durch den Fokus seiner Kamera. Stets auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Nur zu gerne würde ich dieses Motiv sein und war es schon unzählige Male. Allerdings nie so, dass sich sein Blick fokussiert. Nie, dass es außer mir nicht noch hunderttausend andere Dinge gab.
Er kennt jeden Quadratzentimeter meiner Haut, jede Haarlänge und Farbe, die ich jemals hatte. Er kennt mich im Designeranzug, in Shorts, nackt auf einem Handtuch, mit wehendem Stoff im Windkanal oder in gespielter Aktion mit einer der dürren weiblichen Models. Im Grunde kennt er mich in- und auswendig. Sollte man meinen.
Ich weiß es besser.
Er kennt mich nicht.
Er kennt nur das Model, nur die Hülle. Eins seiner liebsten Models, derjenige, der immer weiß, wie er in die Kamera lächeln muss, der sich stets richtig bewegt, der ihm gute Fotos garantiert. Ich weiß haargenau, wie er denkt, ich weiß, was er braucht, ich erfülle ihm all seine Fantasien, ohne dass er sie aussprechen muss.
Meine Fantasien erfüllt er nicht, dabei sind meine Nächte stets voll davon. Schon seit Jahren. Seit ich ihn das erste Mal gesehen habe.
Feuerdirk.<

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Freue mich über jede Rückmeldung!

Hier waren bisher:

Follower

Archiv