Mittwoch, 26. Juni 2013

Top-Day

Ab heute sind Alex und Markus auch als Print erhältlich. 640 Seiten dick ist ihr Story geworden. Ich wünsche ganz viel Spaß beim lesen. Hier kann man vorbestellen.

Kommentare:

  1. Ich habe jetzt Mal die Leseprobe bei Amazon gelesen. Der Sex und die Liebe kommen mir ein bisschen zu undifferenziert dargestellt vor, dass der, der oben liegt, der Jäger ist und der, der etwas zugesteckt bekommt (nette Umschreibung, oder?), soll die Beute sein.

    Wenn ihr Mädels von Bookrix die Bezeichnung "Twink" bitte wieder ganz, ganz schnell aus eurem Wortschatz streichen würdet, dann wäre ich euch sehr verbunden. Wer von euch hat den zuerst verwendet? Gesteht! Das ist ja wie ein Schnupfenvirus und ich muss ständig niesen, wenn ich das Wort sehe. Schlimm, schlimm, schlimm ...

    Ich bin schon gespannt, ob dein Roman mehr bietet als die ritualisierte Herangehensweise in der weiblich dominierten Literaturszene für Gayliteratur an dominant/dominante Beziehungen.

    Gespannte Grüße
    Heather

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  2. "Ihr Mädels von Bookrix"? Hm, ich veröffentliche zwar auch auf Bookrix, aber zu "ihr Mädels" fühle ich mich nicht wirklich zugehörig, da ich schon viel länger auf ff und BxB veröffentliche.
    Twink ist eine gängige Bezeichung in der Szene, die auch meine schwulen Freunde gerne verwenden. Sowohl ITop als auch IA sind von einigen schwulen Lesern als rcht authentische Beschreibung der Szene empfunden worden.
    Ich glaube, ITop entspricht nicht den Erwartungen an eine "dominat/dominate" Beziehung, es ist ... irgendwie anders ;-9 Es geht viel mehr um zwei starke Männer, die lernen, dass sie auch anders sein dürfen, ihre Masken ablegen, einander vertrauen können. DAS ist das Top-Thema. Und ja: es wird sehr erotisch werden, es gibt recht viel Sex in diesem Buch. Andererseits ist es auch 640 Printseiten lang und hat noch viel mehr zu bieten.
    Aber sicherlich gefällt es nie allen Lesern. Bisher würde ich jedoch sagen, die ITops sind die Story, die am besten ankommt. Schau einfach selbst, ob es dir zusagt.
    Allgemein ist es schwer, etwas klar in Schubladen einzusortieren und ich empfind esolche Versuche auch als unnötig. Weder typisch weiblich noch männlich mag ich persönlich irgendwo draufpappen, noch angepappt bekommen, denn die Nuancen dazwischen sind vielfältig.
    Das Leben ist halt bunt und für jeden ist was dabei.

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    1. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Bezeichnung "Twink" aus der Szene kommt. Der Begriff stört mich nicht prinzipiell, er stört mich, weil er sich so virusartig verbreitet. Es ging doch früher auch ohne den, wieso taucht der jetzt plötzlich in jeder zweiten Gaygeschichte auf? (Hatschi!) Das ist die stilistische Frage, die ich mir als Buchkritikerin erlaube zu stellen. Du hast eine gewisses Zeitkolorit in deinen Roman damit gebracht, denke ich. In zehn Jahren ist der Begriff vielleicht out und dann wirkt dein Roman an diesen Stellen möglicherweise unfreiwillig komisch, so wie die Schulterpolster in den Kleidern und Blusen der jungen Frauen in der 80ern.

      Ja, deine Bücher lesen sich auch, als würdest du von ff und BxB kommen. Das erkenne ich meistens. Solche Bücher bewegen sich innerhalb gewisser Grenzen und folgen gewissen literarischen Spielregeln, die Autorinnen von außerhalb dieser Plattformen nicht haben. Das macht ja für die ff und BxB-Leserinnen gerade den Reiz solcher Bücher aus, für andere Leserinnen nicht unbedingt, kommt drauf an. Ich überlege gerade, ob das schon ein eigenes Genre ist oder doch nur eine stilistische Strömung.

      Jetzt ziehe ich mir dein Buch und lese es :-)



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  3. Ich habe gerade die 6-seitige Amazon-Leseprobe verschlungen und mir sind dabei direkt zwei kleine Fehler aufgefallen. Auf Seite 5 heißt es: "Alex lachte auf und nickte bestätigend: 'Genau so.'" Nach "Genau so." fehlt hier einfach nur ein Leerzeichen. Auf Seite 7 wiederum fragt Markus Alex: "Wenn kannst du mir denn empfehlen?". Es muss natürlich heißen WEN.

    Ich hoffe, der Fehlerquotient von zwei auf sechs Seiten wird im Buch nicht durchgängig beibehalten. Nichtsdestotrotz freue ich mich wie wahnsinnig darauf, auch wenn ich die Geschichte erst kürzlich mal wieder komplett auf FF.de gelesen habe.

    LG Stefanie

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    1. Beim zweiten Durchlesen sind mir sogar noch einige mehr aufgefallen, die ich erst überlesen habe. Bei "Freitag[s]abends" (Seite 3) hat sich ein S eingeschlichen, das da nicht hingehört. Einen Absatz darunter bei "Markus schob seinen muskulösen Körper durch [...] eine[r] Wolke aus scharfem Schweißgeruch..." stimmt der Kasus beim unbestimmten Artikel nicht ganz. Das R muss weg. Auf Seite 4 bei "Markus drehte zu ihm herum" fehlt vermutlich ein SICH, denn ohne klingt es etwas merkwürdig. Ansonsten noch ein paar Kommafehler; entweder wurden welche gesetzt, wo keine hingehören (z.B. Seite 5, Alex: "Der da[,] war besser"; Seite 7: "[...] welches seinen Bauchansatz mehr zeigte[,] als verbarg), oder an anderer Stelle welche vergessen, wo sie allerdings stehen müssten (z.B. Seite 7, Alex: "War sehr mühsam[ ] ihn wieder loszuwerden"; Seite 8, Markus: "Ah, dachte doch[ ] das kenne ich"). Mit der Interpunktion hapert es generell ein wenig; ab und an fehlen beispielsweise auch die Apostrophe hinter Markus' und Alex' Namen, wenn sie im Genitiv stehen.

      Mich persönlich stört es nun nicht übermäßig, da ich es von FF.de her gewohnt bin, dass sich gerne mal Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen, etc. einschleichen, und zu ändern sind die Fehler ja sowieso nicht mehr, da das Buch bereits gedruckt ist und im Übrigen unterwegs zu mir. Ich dachte nur, ich weise dich trotzdem darauf hin, falls es in naher oder ferner Zukunft eventuell eine zweite Auflage geben sollte. ;) Lass das Lektorat beim nächsten Mal einfach noch etwas gründlicher drüber schauen, liebe Chris!

      Herzliche Grüße
      Stefanie

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  4. Danke für deine Rückmeldung. Obwohl die ersten 19 Kapitel der Leseprobe von zwei unterschiedlichen Leuten korrigiert wurden, scheinen sich doch ein paar Fehler versteckt zu haben. Die ersten habe ich schon ausgemerzt, die anderen habe ich mir notiert.
    Zum Glück ist es tatsächlich auch möglich, die Buchdatei für das Print zu ändern, sodass eine fehlerfreiere Ausgabe möglich ist.
    Wenn dir noch was auffällt: gerne per mail an mich, dann kann ich es gleich verarbeiten.
    Dickes Dankeschön für die Mühe!

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